Hier geht es zur kompletten Seite :
    www.Oekosophie.de 

    Jeder Mensch hat grundsÀtzlich von der Natur die Anlage, einen hohen Grad an Weisheit zu erlangen. Die bisherigen Kulturen lassen jedoch eine solche Entwicklung nur in AusnahmefÀllen zu. Die Menschheit insgesamt zeigt keine Weisheit, sie gleicht einem Bakterienstamm, der sich ungehemmt solange vermehrt, bis seine Lebensgrundlagen verbraucht sind.
    Kultur braucht deshalb Erneuerung: eine humanistische Orientierung!
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Es ist nicht von Bedeutung, ob wir glÀubig sind.
    Wichtig ist nur, daß wir ein gutes Herz haben.
    Dalai Lama
     


    Konsum, Ökonomie und Ökologie

    Mangel und Überfluss
    diese Seite enthĂ€lt Gedanken zum Thema Mangel und Überfluss oder
    .           Reicher und dicker, aber nicht glĂŒcklicher.
     

    Umweltgeschichte
    Auf eine sehr geistreiche, humorvolle, sehr gute, kurze Umweltgeschichte möchte ich hinweisen, die viel Stoff zum Nachdenken liefert:
    Eine Trillion Euro von Andreas Eschbach, etwa die ersten 30 Seiten im Buch.
    Diese können Sie im Internet lesen bei
    www.scribd.com/doc/33774485/Eschbach-Andreas-Eine-Trillion-Euro .
    Es wird die Misswirtschaft in Europa wunderbar gegeißelt.

     

    Der Wert verbrauchter KonsumgĂŒter und Dienstleistungen bei den Wohlhabenden:
    1950:   4 Billionen Dollar
    1998: 24 Billionen Dollar, also 6 fach
    UNDP-Report, J.G. Speth, Entwicklungsprogramm der UN, 1998

    consumo ergo sum (René Discount)
    Aldinger

     

    Flughafen FluglÀrm

    Bild aus der Zeit vom 24.1.2008
     

    Was fĂŒr ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den kĂŒnftigen Jahrhunderten noch finden?
    Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?
    Plinius der Ältere, 23 – 79 n. Chr. 

    Dazu aktuell im MĂ€rz 2014:
    Die Luftverschmutzung in Peking hat Rekordwerte erreicht.
    Wegen Smogs muss in Paris die HĂ€lfte der Fahrzeuge stehen bleiben.
    Ein Großteil der Menschen in Europa atmet ungesunde Luft, befindet die Umweltagentur der EU. Fahrzeuge, Industrie und Landwirtschaft produzierten gefĂ€hrliche Abgase.

    Die WHO schĂ€tzt, dass sich 3,7 Millionen TodesfĂ€lle auf den Einfluss von verschmutzter Luft außerhalb von GebĂ€uden zurĂŒckfĂŒhren lassen.
    Die meisten TodesfĂ€lle an durch Luftverschmutzung verursachte oder geförderte Erkrankungen gab es nach Informationen der WHO in In LĂ€ndern wie China, Japan, SĂŒdkorea, Indien, Indonesien und den Philippinen.
    Die hĂ€ufigsten Todesursachen sind SchlaganfĂ€lle und Erkrankungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe, gefolgt von chronischen Lungenerkrankungen und Krebs.
    http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-03/who-luftverschmutzung-tote-asien-frauen

     

    Bevor man die Welt verÀndert, wÀre es vielleicht doch wichtiger,
    sie nicht zugrunde zu richten.‘‘
    Paul Claudel 1868 – 1955

    Die SensibilitĂ€t fĂŒr die zerstörerischen Folgen des Konsums wĂ€chst.
    James Gustave Speth, UNDP, 1998

    Habgier und Frieden schließen sich gegenseitig aus.
    Erich Fromm

    Immer deutlicher wird der Verdacht, daß die UnersĂ€ttlichkeit des Homo sapiens selbst den Keim des Untergangs in sich trage.
    Bernd Lötsch

    Der Boden stirbt.
    Das Wasser stirbt.
    Die Luft stirbt.
    Der Wald stirbt.
    Die Tiere sterben
          
    Hurra
        wir leben!
    Edition Klaus Staeck

    Das Beharren auf materiellem Konsum muß die Lebenschancen der Menschen auf der Erde zerstören
    Gerhard Scherhorn, Hohenheim

    Mahatma Gandhi antwortete auf die Frage, ob Indien nach seiner SelbstĂ€ndigkeit den Lebensstandard der frĂŒheren Kolonialmacht erreichen werde:
    Um zu seinem Wohlstand zu gelangen, verbrauchte Großbritannien die HĂ€lfte der Ressourcen des Planeten; wie viele Planeten wird ein Land wie Indien benötigen?

    Die deutschen Pro-Kopf-Verbrauchsraten sind gut 15mal so hoch sind wie die indischen. Damit ist die gesamte Umweltbelastung von 80 Millionen Deutschen höher als die von 900 Millionen Indern.
    Aus “Faktor Vier” von E.U.v. WeizsĂ€cker

    TĂ€glich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger, auch heute, an diesem Tag!, siehe
    www.thehungersite.com .

    Einige tausend Tote unter den TrĂŒmmern von New York reichen aus, um einen Krieg anzufangen. Wer aber rĂ€cht die Kinder der Welt, die in jeder Minute verhungern?
    Damaris Wieser

    Nicht die Atombombe ist das Problem unseres Jahrhunderts, sondern das menschliche Herz.  Albert Einstein

    Grundversorgung der Menschen der Armen Welt:
    UNDP, 1998
    Um den Menschen der Dritten Welt eine Grundversorgung zu bieten, ist eine relativ geringe UnterstĂŒtzung nötig - weniger als in den IndustrielĂ€ndern jĂ€hrich fĂŒr Zigaretten und Hundefutter ausgegeben wird.
    Die Dritte Welt benötigt jÀhrlich (alle Angaben in Milliarden US $):
    FĂŒr Gesundheitsvorsorge und ErnĂ€hrungssicherung: 13
    FĂŒr Wasser und sanitĂ€re Einrichtungen: 9
    FĂŒr eine Grundbildung: 6

    Dagegen verbrauchen die IndustrielÀnder jÀhrlich (alle Angaben in Milliarden US $)
    Kosmetikwaren in den USA: 8
    Eiscreme in Europa: 11
    Hundefutter in den USA und Europa: 17
    Zigaretten in Europa: 50
    Alkoholische GetrÀnke in Europa: 105
    Hinweis: Wenn jeder von uns, der obige Dinge kauft, den gleichen Geldbetrag, den er z.B. fĂŒr Eis oder Zigaretten ausgibt, den Armen spenden wĂŒrde, gĂ€be es in der Dritten Welt weniger unermessliches Elend als derzeit.

    Die RĂŒstungsausgaben sind noch höher (alle Angaben in Milliarden US $):
    USA 2002: 350
    USA 2007 geplant: 470
    Russland 2000: 60
    Japan 2000: 40
    Großbritannien 2000: 34
    Frankreich 2000: 25
    Deutschland 2000: 21.

    Ausgaben fĂŒr Formel-1-Rennen:
    JĂ€hrlich etwa 2 Milliarden US $ durch die Firmen und Sponsoren aus den verschiedensten Branchen.

    Ungestillter Hunger
    Die Armut grassiert. Derzeit haben z.B. in Afrika etwa 45 % der Bevölkerung tĂ€glich weniger als 1 $ zu VerfĂŒgung. Dort sind etwa 33 % unterernĂ€hrt und etwa 40 % haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Es gibt dort etwa 100 Million Slumbewohner (Alle Zahlen fĂŒr 2001).

    Schlagzeile am 21.8.2000:
    Papst beklagt Egoismus und Profitdenken
    beim Weltjugendtreffen

    “Die Welt hat genug fĂŒr die BedĂŒrfnisse eines jeden,
    aber nicht genug fĂŒr die Gier eines einzigen”
    Mahatma Ghandi

    Wie stet es um die SolidaritÀt der Weltgemeinschaft?
    Die IndustrielĂ€nder hatten versprochen, 0,7 % des Sozialprodukts fĂŒr Entwicklungshilfe
    zu geben. Aber 1997 waren es nur 0,22 %.
    UNDP-Report, 1998

    Gut leben statt viel haben
    Wuppertal-Institut

    Faktor 4: Aus einem Fass Öl oder einer Tonne Erdreich viermal soviel Wohlstand
    herausholen wie bisher.
    Ernst Ulrich von WeizsÀcker

    Reicher und dicker, aber  nicht glĂŒcklicher
    Westlicher Lebensstil bedroht unsere Ökosysteme
    Worldwatch-Bericht 2004
    WASHINGTON (dpa), 9.1.2004
    Die weltweite Ausbreitung des westlichen Lebensstils bedroht nach einer Studie des Worldwatch-Instituts die Ökosysteme und Entwicklungschancen armer LĂ€nder.
    Der Trend zu grĂ¶ĂŸeren Autos, grĂ¶ĂŸeren KĂŒhlschrĂ€nken und grĂ¶ĂŸeren HĂ€usern "ist mehr, als unser Planet ertragen kann", sagte Christopher Flavin, PrĂ€sident des Worldwatch-Instituts.
    Rund 1,7 Milliarden Menschen gehörten bereits der Konsumentenschicht an, heißt es in dem neuen "State of the World"-Bericht des renommierten Instituts. In den USA zĂ€hlt es 84 Prozent der Bevölkerung dazu, in Deutschland 92 und in Japan 95 Prozent.
    Die HĂ€lfte der Konsumenten lebe aber in EntwicklungslĂ€ndern. Die Ausgaben fĂŒr VerbrauchsgĂŒter hĂ€tten sich seit 1960 auf mehr als 20 Billionen Dollar (knapp 16 Billionen Euro) vervierfacht. Gleichzeitig lebten 1,2 Milliarden Menschen in extremer Armut. "Der maßlose Konsumentenappetit untergrĂ€bt die Natur und macht es fĂŒr die Armen der Welt noch schwieriger, ihre GrundbedĂŒrfnisse zu befriedigen", sagte Flavin. GlĂŒcklicher mache der zunehmende Konsum auch nicht: Wie schon 1957 wĂŒrden heute nur ein Drittel der US-BĂŒrger angeben, "sehr glĂŒcklich" zu sein, obwohl der Wohlstand damals nur halb so groß war.
    Das Institut verlangt ökologische Steuerreformen, damit Hersteller fĂŒr die mit ihren Produkten verbundenen UmweltschĂ€den zahlen mĂŒssen. Unternehmen mĂŒssten verpflichtet werden, ihre Produkte nach Ende der Gebrauchsphase zurĂŒckzunehmen und zu entsorgen.
    GrĂ¶ĂŸter Verschwender unter den Industrienationen sind dem Bericht zufolge die USA. US-BĂŒrger werfen jedes Jahr 100 Milliarden PlastiktĂŒten weg und verbrauchen pro Kopf fast viermal so viel Wasser wie die Deutschen. Ferner verursachten die USA mit einem Weltbevölkerungsanteil von 4,5 Prozent ein Viertel des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes.

    Zum gleichen Worldwatch-Bericht noch folgender Text:
    Siegeszug ohne Gewinner?
    Thorsten Stegemann  12.01.2004 , siehe
    http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/16507/1.html
    Eine Studie des Worldwatch-Instituts behauptet: Der westliche Lebensstil macht reich und dick, aber nicht glĂŒcklich.
    Der Fall des Eisernen Vorhangs hat nicht nur weite Teile des real existierenden Sozialismus beseitigt, sondern auch den Glauben an eine Alternative zu den offenbar ĂŒberlegenen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen nachhaltig erschĂŒttert. Gleichwohl darf bezweifelt werden, dass der Kapitalismus westlicher PrĂ€gung, der sich die Welt - ohne ernstzunehmende Gegenwehr - seit bald 15 Jahren untertan macht, berufen oder geeignet ist, die globalen Probleme dauerhaft zu lösen.
    Der neueste   State of the World"-Bericht des renommierten  Worldwatch-Instituts legt jedenfalls den Verdacht nahe, dass der grenzenlose Konsum selbst in den LĂ€ndern, die jahrzehntelang auf ihren historischen Siegeszug hingearbeitet haben, allenfalls Ă€ußerlich zu einer Steigerung der LebensqualitĂ€t fĂŒhrt.
    Nach Angaben des Instituts zĂ€hlen aktuell 1,7 Milliarden Menschen zur sogenannten "consumer class", in der deutlich mehr GĂŒter gekauft werden als zur Befriedigung der GrundbedĂŒrfnisse notwendig wĂ€ren. In den Vereinigten Staaten gehören 84% der Gesamtbevölkerung zu dieser Gruppe, in Deutschland sind es sogar 92% und in Japan 95%. Aber auch China steuert mittlerweile 240 Millionen KĂ€ufer zur "consumer class" bei und stellt zusammen mit Indien zahlenmĂ€ĂŸig mehr Konsumenten als ganz Westeuropa. Allerdings unterscheidet sich die finanzielle LeistungsfĂ€higkeit erheblich, denn die 12% der Weltbevölkerung, die in Amerika und Westeuropa leben, sind fĂŒr 60% des Verbrauchs verantwortlich, wĂ€hrend ein Drittel ebendieser Weltbevölkerung in SĂŒdasien und großen Teilen Afrikas nur 3,2% konsumiert und 1,2 Milliarden Menschen ohnehin in völliger Armut leben mĂŒssen.
    Worldwatch hat errechnet, dass jĂ€hrlich 75 Milliarden Dollar fĂŒr LuxusgĂŒter wie Make Up, ParfĂŒms, kulinarische Vorlieben, Kreuzfahrten oder Eiscreme ausgegeben werden, wĂ€hrend fĂŒr die Gesundheitsvorsorge von Frauen, die Beseitigung von Hunger und UnterernĂ€hrung, sauberes Trinkwasser, die Impfung von Kindern und den Kampf gegen den Analphabetismus "nur" 47,3 Milliarden nötig wĂ€ren.
    Über diese Zahlen kann man trefflich streiten, aber noch beunruhigender als die globale Schieflage ist ohnehin der rasante Anstieg des Gesamtumsatzes fĂŒr immer grĂ¶ĂŸere, bessere und schönere Autos, HĂ€user oder KĂŒhlschrĂ€nke. Seit 1960 haben sich die Ausgaben fĂŒr VerbrauchsgĂŒter auf ĂŒber 20 Billionen Dollar vervierfacht, der Verbrauch von Kohle, Öl und Gas ist seit 1950 um das FĂŒnffache gestiegen, und immer mehr WĂ€lder, Feuchtgebiete und andere naturbelassene Regionen mĂŒssen Straßen, Einkaufszentren oder neuen HĂ€usern weichen.
               Die USA sorgen als Vorreiter dieser Entwicklung fĂŒr einige besonders obskure Zahlen. Denn davon abgesehen, dass US-BĂŒrger alljĂ€hrlich fast 100 Milliarden PlastiktĂŒten wegwerfen, haben sich amerikanische KĂŒhlschrĂ€nke und HĂ€user in den letzten rund 30 Jahren um 10% bzw. 38% vergrĂ¶ĂŸert. Außerdem ĂŒbersteigt die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge die der FĂŒhrerscheininhaber. Die Frage, wie 4,5% der Weltbevölkerung fĂŒr ein Viertel aller Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich sein können, ist also relativ schnell zu beantworten.
                Doch obwohl die Amerikaner Konsumweltmeister sind und geschĂ€tzte 65% ein mehr oder weniger sichtbares Übergewicht mit sich herumtragen, hat die Zufriedenheit offenbar nicht zugenommen. Nur ein Drittel der US-BĂŒrger gab an "very happy" zu sein, so viele wie 1957, als der Wohlstand nur halb so groß war. Die Amerikaner gehören zu den Menschen, die am meisten unter Zeitdruck stehen, weil sie fĂŒr ihren Konsum auch am meisten arbeiten: angeblich 350 Stunden oder 9 Arbeitswochen mehr als der DurchschnittseuropĂ€er.
    Das ungebremste Konsumverhalten geht nach Ansicht des Worldwatch-Instituts weit ĂŒber das hinaus, was der Planet ertragen kann. Dessen PrĂ€sident, Christopher Flavin, warnt deshalb vor dem "beispiellosen Verbraucherappetit, der die natĂŒrlichen Lebensgrundlagen unterhöhlt, von denen wir alle abhĂ€ngen und es fĂŒr die Armen noch schwieriger macht, auch nur ihre GrundbedĂŒrfnisse zu befriedigen." Brian Halweil, der zusammen mit Lisa Mastny als Projektdirektor des "State of the World"-Berichtes tĂ€tig war, will westliche Wirtschaftsprinzipien trotzdem nicht vorschnell und grundsĂ€tzlich verurteilen:
    Die fast drei Milliarden Menschen, die weltweit mit weniger als 2 Dollar am Tag auskommen, mĂŒssen ihr Konsumverhalten steigern, um ihre GrundbedĂŒrfnisse - Nahrung, sauberes Wasser, hygienische Bedingungen - befriedigen zu können. Und in China stimuliert der Versuch, den Nachfragen der Verbraucher zu entsprechen, nicht nur die Wirtschaft, er schafft auch Jobs und zieht auslĂ€ndische Investoren an.
    Das Worldwatch-Institut plĂ€diert deshalb fĂŒr grundlegende ökologische Steuerreformen, welche die Hersteller zwingen sollen, fĂŒr die durch ihre Produkte entstandenen UmweltschĂ€den und fĂŒr deren sachgerechte Entsorgung aufzukommen. Außerdem mĂŒssten Produktionsmethoden entwickelt werden, die sehr viel schonender mit den natĂŒrlichen Ressourcen umgehen. Nach Ansicht von Christopher Flavin können positivere Zukunftsaussichten erst dann gestellt werden, wenn es der Menschheit gelingt "den Konsum zu kontrollieren, anstatt dem Konsum zu erlauben, uns zu kontrollieren."

    Die Welt blutet aus
    Menschen und Umweit leiden
    Bericht der Vereinten Nationen, 1998.
    Die weltweit grĂ¶ĂŸten Verbraucher sind die Wohlhabenden. Aber unter den UmweltschĂ€den. die durch den global immer weiter steigenden Konsum verursacht werden. leiden die Armen am meisten.

    “Es ist schon paradox”, heißt es in dem Bericht: “Obwohl arme Menschen die Hauptlast der UmweltschĂ€den zu tragen haben, sind sie selten ihre Hauptverursacher." In der Tat. In den vergangenen zwanzig Jahren verloren Lateinamerika und die Karibik sieben Millionen Hektar tropischen RegenwaIds. Asien und Afrika sĂŒdlich der Sahara je vier Millionen. Der Holzverbrauch stieg in 25 Jahren weltweit um 40 Prozent. Dabei werden mehr als die HĂ€lfte allen Holzes und drei Viertel des Papiers aus der Vernichtung des Tropenwalds in den IndustrielĂ€ndern verbraucht.

    Der Verbrauch von Frischwasser hat sich seit 1960 fast verdoppelt. Die weltweit verfĂŒgbaren Wassermengen sind von 17000 Kubikkilometer im Jahr 1950 auf 7000 Kubikkilometer pro Jahr zurĂŒckgegangen. Zwanzig LĂ€nder leiden bereits unter Wasserknappheit - dort stehen pro Kopf weniger als 1000 Kubikmeter Wasser zur VerfĂŒgung. Derzeit leben bereits 132 Millionen Menschen in dĂŒrrebedrohten Gebieten. HĂ€lt der gegenwĂ€rtige Trend an, könnten es im Jahr 2050 eine bis zweieinhalb Milliarden sein. Ein Sechstel der LandflĂ€chen der Welt -fast zwei Milliarden Hektar - ist dabei durch Überweidung und falsche Anbaumethoden dauerhaft geschĂ€digt.

    Die FischbestĂ€nde schrumpfen; Die Ausbeute des Fischfangs hat sich vervierfacht, ein Viertel der FischbestĂ€nde ist restlos ausgebeutet. 44 Prozent sind bis zu ihren biologischen Grenzen abgefischt. Fast eine Milliarde Menschen in 40 EntwicklungslĂ€ndern sind vom Verlust ihrer wichtigsten Proteinquelle bedroht, weil der zunehmende Export von Fischen, die zu Tierfutter und Ölen verarbeitet werden, zur Überfischung der BestĂ€nde fĂŒhrt.

    Die Emissionen von Schwefeldioxyd haben sich mehr als verdoppelt. 1950 waren es noch 30 Millionen Tonnen. 1994 schon 71 Millionen Tonnen. Die Emissionen von Kohlendioxyd haben sich von 1950 bis 1994 vervierfacht: von 5740 auf 22 660 Millionen " Tonnen. Die Verbrennung fossiler EnergietrĂ€ger  - Öl, Kohle und Gas - nahm seit 1950 ebenfalls um das Vierfache zu. Sie ist eine der Hauptursachen fĂŒr den Kohlendioxydausstoß, der fĂŒr den Treibhauseffekt und die globale ErwĂ€rmung verantwortlich ist.

    Auch die Abfallmengen stiegen stark an. In den OECD-LĂ€ndern wuchsen die HaushaltsabfĂ€lle in den vergangenen zwanzig Jahren um 30 Prozent; sie lagen 1995 bei 510 Kilogramm pro Kopf und damit zwei- bis fĂŒnfmal höher als in den EntwicklungslĂ€ndern.

    Die RegenerationsfÀhigkeit der Natur, urteilen die Vereinten Nationen in ihrem Bericht, gerÀt an ihre Grenzen.

    UnersÀttlichkeit:
    Da die Produktion niemals mit unersĂ€ttlichen WĂŒnschen, also UnersĂ€ttlichkeit und Habgier, Schritt halten kann, fĂŒhrt das zum stetigen Kampf um den grĂ¶ĂŸeren Anteil.
    Zum ersten Mal in der Geschichte hĂ€ngt das physische Überleben der Menschheit von einem radikalen Wandel der menschlichen Grundwerte ab.
    Entweder eine radikale VerÀnderung des Charakters oder ewiger Krieg.
    Habgier und Frieden schließen einander aus.
    Frieden kann man nicht haben ohne ihn zu geben.
    Erich Fromm: Haben oder Sein

    Indem Profit zum neuen Gott gemacht wird, wirtschaftlicher Erfolg der neue Gott ist und Wachstum der neue Gott ist, passieren diese Dinge. Man muss immer weiter wachsen. Das fĂŒhrt zum Untergang.
    Arno Gruen

    Sehen Sie sich doch an, was den Menschen jetzt im Namen der Globalisierung angetan wird. Aber das Leid, das Menschen wirklich angetan wird, zĂ€hlt bei den Inhabern der Macht ĂŒberhaupt nicht. Und das nenne ich pathologisch. Wenn der Mensch und seine BedĂŒrfnisse nach WĂ€rme und Zuwendung nicht mehr gesehen werden, wenn er aus dem Blickfeld gerĂ€t, dann nenne ich das pathologisch.
    Und genau das passiert im Zuge der Globalisierung. Es geht hier gar nicht mehr darum, was fĂŒr Menschen wichtig ist, das zĂ€hlt gar nicht. Was zĂ€hlt, ist, dass man wirtschaftliche Strukturen aufbaut, die dazu fĂŒhren, dass man gewisse Produkte zum billigsten Preis produziert. Ob es Menschen zerstört, ob es ganze Kulturen zerstört, das ist unwichtig. Ganze UrwĂ€lder werden zum Beispiel abgeholzt. Das Ă€ndert natĂŒrlich auch das Klima usw. Wenn sich die Industrien immer noch weigern, die Produktion von Gasen, die die ErdatmosphĂ€re zerstören, zu reduzieren, dann ist das pathologisch. Damit machen sie ja das Leben aller Menschen auf dieser Erde immer schwieriger. Vielleicht wird es irgendwann sogar unmöglich. Aber das, was zĂ€hlt, ist der Profit, nicht der Mensch. Das nenne ich böse, gewalttĂ€tig und krank.
    NatĂŒrlich geschieht alles unter dem Deckmantel: "Es ist gut fĂŒr dich."
    Arno Gruen

    “Meister, warum hat der Mensch nie, was er will?”
    “Das ist einfach: Wollte er, was er hat, dann hĂ€tte er, was er will.
    Da er aber nie will, was er hat, hat er nie, was er will.”
    Aldinger

    Auf dem Gipfel des Wohlstands stirbst du als Mensch..
    Vielleicht bist du schon tot?
    Gestorben an der Gier nach Geld,
    besessen von deinem Besitz?

    Mach dich zum Leben auf! Lebe!
    Den Kopf reinigen von der Jagd nach immer mehr .
    Das Herz entwirren von den tausend Verstrickungen
    in törichte Begierden.
    Sich von den Dingen lösen,
    die man nicht braucht .

    Mach dich zum Leben auf! Lebe!
    Freude wird deinen Geist erfĂŒllen .
    Deine Augen sehen wieder die Blume, die blĂŒht.
    Deine Ohren hören wieder den Vogel, der pfeift .
    Du arbeitest mit deinen HĂ€nden.
    Herrlich schmeckt ein StĂŒck Brot, ein Glas frisches Wasser.
    Wenn die Sonne scheint, fÀngst du an zu tanzen,
    und im Regen kannst du pfeifen.
    Und du wirst spĂŒren:
    Wir sind gemacht fĂŒr die Freude.
    Phil Bosmans

    Heutige Freizeit
    Freizeit heißt fĂŒr viele Amerikaner schoppen. Hadjimarcou
    Und was tun wir alle, wenn wir mal Zeit haben? Wir gehen einkaufen. Bill Bryson


    Und es herrscht der Erde Gott, das Geld.
    Friedrich Schiller

    Das einzige Problem, das der Kapitalismus hat,
    sind die Kapitalisten: Sie sind einfach zu gierig.
    Herbert Hoover, 31.amerk. PrÀsident (1929-1933)

    Auch wenn man gut konsumiert,
    kann man dahinvegitieren
    Rudi Dutschke

    Der Konsument ist der ewige SĂ€ugling,
    der nach der Flasche schreit
    Erich Fromm

    Ist es nicht so, dass wir aus Dingen eine Mauer um uns errichten,
    eine hohe Mauer, um den Tod nicht zu sehen? ...
    Der Motor der Konsumgesellschaft ist nicht die Freude am Leben,
    sondern die Angst vor dem Tod.
    Lotte Ingrisch, Schriftstellerin

    Wie zahlreich sind doch die Dinge,
    derer ich nicht bedarf
    Sokrates

    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist,
    werden die Menschen feststellen,
    dass man Geld nicht essen kann.
    Angebliche Weissagung der Cree-Indianer

    Zusammenfassung:
    Sich immer mehr WĂŒnsche zu erfĂŒllen, fĂŒhrt zu immer grĂ¶ĂŸerem Ressourcenverbrauch und Emissionen. Unsere UnersĂ€ttlichkeit hat keine Zukunft. Sie wird durch die Endlichkeit unseres Naturvermögens und unsere schleichende Vergiftung durch Emissionen gestoppt werden - wenn wir nicht vorher als “Homo sapiens” umdenken.

 

    Versöhnung von Ökonomie u. Ökologie

    Der Boden stirbt.
    Das Wasser stirbt.
    Die Luft stirbt.
    Der Wald stirbt.
    Die Tiere sterben.
           Hurra
        wir leben!
    Edition Klaus Staeck

     

    Versöhnung von Ökonomie u. Ökologie:
    Bei diesem Thema geht es um Langzeitdenken statt Kurzzeitdenken.
    Beim Kurzfristdenken ist es möglich, in wenigen Jahren alles, was da ist, auszubeuten und zu ruinieren, bis nichts mehr da ist. Dann wird die Firma geschlossen.
    Beim Langfristdenken geht es um Zukunftssicherung. Es geht dann darum, die „Schöpfung der Erde“ und die  "Schöpfung der Menschen" in Harmonie sein zu lassen.  

    Zukunftssicherung

    Was bedeutet Zukunftssicherung fĂŒr uns oder Betriebe?
    Zu einer erfolgreichen Zukunft  gehören außer Gewinnen:

    ·       Gesunde Mitarbeiter (Gesundheit),
    ·       GenĂŒgend Ressourcen (genĂŒgend Energie, gesunde Natur), 
    ·       Marktwirtschaft, Soziale Einstellung.

    Sonst gibt es langfristig keine Zukunft fĂŒr eine Firma!
    Im Leitbild von Firmen steht deshalb z.B.: Verantwortungsvoller Umweltschutz ist heute eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr den kontinuierlichen Erfolg eines Unternehmens.

    Wirtschaftliche BetriebsfĂŒhrung muss sein, die Frage ist nur, wie der Gewinn verwendet werden soll:
    Entweder: Viel Gewinn herausziehen, absahnen, ausbeuten ?
    Oder: Gewinn nicht nur ausschĂŒtten, sondern ihn in die Zukunftssicherung stecken fĂŒr ökologisches Wachstum und Ă¶kologische Entwicklung z.B.: Gesundheit, Umweltschutz, saubere Energie, saubere MobilitĂ€t, saubere Heizung, saubere Emissionen, Kreislaufwirtschaft in der Fabrik, um Emissionen zu vermeiden. 

    Profit
    Profit ist in Zukunft nur möglich, wenn der Planet und die Menschen gesund sind. Versöhnung von  Ökonomie und Ökologie hat Zukunft im Gegensatz zu kurzsichtiger Gewinnmaximierung auf Kosten der Umwelt und der Mitarbeiter. Gewinnanteile sollten deshalb sinnvoller Weise auch in Umweltschutzmaßnahmen investiert werden.  

    Versöhnung
    Versöhnung geschieht nur durch Liebe, weil Hass noch nie durch Hass beendet wurde! 

    Versöhnung von Ökonomie und Ökologie geschieht bei jedem einzelnen, wenn man sich selbst liebt, wenn man die Menschen liebt, wenn man die Tiere liebt und wenn man die Pflanzen liebt. Und wenn wir unsere Kinder und Kindeskinder und unsere Firma so sehr lieben, dass wir beitragen wollen, dass sie eine gute Zukunft haben

          Ökologie ist Langzeitökonomie
     

     Liebe und dann tue, was du willst 
    (Ama et fac quod vis).
    Augustinus 354 - 430

     

    Sie können sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich wenden

 

     


    Dies ist keine Fun-Site.
    Diese Homepage entspricht einer Sammlung von Zitaten zu verschiedenen Themen mit einigen Kommentaren von mir,

    fĂŒr deren LektĂŒre man recht viel Zeit einplanen sollte.

    Leitmotiv:

    GĂŒte
    WÀre das LÀcheln nicht stÀrker als das ZÀhnefletschen
    und die GĂŒte nicht stĂ€rker als der Hass,
    dann gÀbe es die Menschheit sicher nicht mehr.
    Chr. Rueger


    FĂŒr die psychologischen und spirituellen Seiten gilt:

    Auf diesen Seiten gebe ich die Weisheitslehren von Menschen,
    die sich ĂŒberwiegend im egolosen, erleuchteten Zustand des Eins-Seins befinden,
    kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher intellektuell verstanden habe.
     

    Kraft macht keinen LĂ€rm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer


    Wo die Natur nicht will,
    da ist die Arbeit umsonst.
    Seneca, 65 n. Chr.


    NĂ€chstenliebe lebt mit tausend Seelen,
    Egoismus mit einer einzigen, und die ist erbÀrmlich.
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Hinweis:
    Es geht um das ErspĂŒren von Prozessen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Jedes Wort steht also fĂŒr etwas Unnennbares - wie etwa, wenn jemand “sein Herz verschenkt”. Also versuchen Sie bitte zu spĂŒren, was jedes Wort und jeder Satz eigentlich beschreiben will
    und versuchen Sie vor allem, ES selbst zu erfahren - und das geht nur ohne Denken.
    Es geht um ganzheitliches, inneres Wissen, das in unserem Bauchzentrum, Herzzentrum oder Geistzentrum (Intuition, Inspiration) erspĂŒrt werden kann und nicht um dualistisches Denken und mentale Konstrukte oder Begriffe.

    Wenn Sie jetzt bereits die Seite wegklicken wollen, so schildern Sie doch bitte rasch mal mit ihren Worten Ihr Lieblings-MusikstĂŒck. Auch das Gesicht Ihrer Mutter kann man nicht mit Worten beschreiben, aber man weiß es.
    Das ist die eigene, innere Gewissheit, die unnennbar ist.

    Sie können sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich per Email wenden.