Stille,
Ruhe, Zufriedenheit, Gelassenheit, Innerer Frieden, Seelenruhe, Seelenfrieden, Harmonie, Seligkeit sind Elemente unseres Wahren Wesens.
Im Gegensatz dazu kennen wir mehr innerer Unruhe, Unzufriedenheit, Getriebenheit, Hektik, Streit, Unfrieden.
Es ist seit Jahrtausenden bekannt:
Innerer Frieden und Seelenruhe können dauerhaft nicht durch äußere Dinge erlangt werden, wie z.B. durch mehr Geld, Besitz, Ansehen, Ehre, Anerkennung, Gesundheit. Solange man etwas von außen will, entziehen sich Seelenruhe und Seelenfrieden.
Ein Herz, das nicht mehr zerissen wird von Sehnsucht und Begierden, ist eingetreten in den Zustand des Friedens.
Wenn man annimmt was ist, wenn man wesensgemäß weder mit Ablehnung dessen, was ist, noch mit Hoffnung ( = Ablehnung dessen, was jetzt ist ) beschäftigt ist, stellen sich Harmonie und Glück ein.
Deshalb betonen alle Weisen seit Jahrtausenden immer wieder, dass man zur Ruhe kommen und in sich gehen soll, in der Regel sollte man meditieren. Meditation bedeutet: Entfaltung des Wahren Wesens.
Seelenruhe kann nur von innen kommen.
Wenn sie mehr darüber wissen wollen, so empfehle ich Ihnen zu lesen:
Robert Adams: Stille des Herzens, ISBN 3933496497
Richard Stiegler: Kein Pfad, ISBN, 9783899010381.
Silvia Ostertag: Lebendige Stille, ISBN, 3451052938
Alle Weisen betonen, dass man in der Stille absichtslos verweilen sollte, um sein Wahres Wesen finden zu können.
Wer sich nicht in die Stille begibt, hat kaum eine Chance, Ruhe, Zufriedenheit, Gelassenheit, Innerer Frieden, Seelenruhe, Seelenfrieden, Harmonie, Seligkeit in sich aufzudecken.
Wer monatelang oder jahrelang mit Stress und Hektik in unserer modernen Reizüberflutung gelebt hat, kann nicht sofort zur Ruhe kommen, wenn er mal 20 Minuten meditiert. Wenn sojemand z.B. zu einem 10 tägigen Meditationskurs im Schweigen gehen würde, so würde er vielleicht die ersten 7 Tage feststellen, dass er täglich etwas ruhiger wird, bis er am Kursende eine wohltuende innere Ruhe gefunden hat. Danach, nach einem normalen Tag mit Stress und Hektik und Reizüberflutung, ist die innere Ruhe wieder verdeckt.
Daran erkennt man, wie unnatürlich solch ein “normaler” Tag ist.
Wenn Du Angst hast, von Gott geschnappt zu werden,
schau keine Wand an. Sitze auf keinen Fall still.
Jiyu Kennett Roshi
Info dazu:
Gemeint ist das Meditieren mit offenen Augen, wobei man zur Wand des Zimmers schaut, um nicht abgelenkt zu werden.
Natürlich ist nur das stille Sitzen für etwa 20 Minuten mehrmals am Tag wichtig und dass man sich nicht ablenken lässt. Sekundär ist, wohin man schaut.
Meditationskreise in Deutschland können Sie finden bei
www.meditation-in.de
Interessante Links zur Meditation:
www.Willigis-Jaeger.de
Hier finden Sie auch auch Erklärungen, was Zen und Kontemplation bedeuten.
Verein: www.Spirituelle-Wege.de
Kursprogramm bei Würzburg: www.Benediktushof-Holzkirchen.de
und im Schwarzwald am Fuß des Belchen: www.Sonnenhof-Holzinshaus.de
Willigis Jäger stammt aus der Tradition der japanischen
Sanbô Kyôdan Schule. Deren Homepage
http://homepage3.nifty.com/sanbo-zen ist auch sehr interessant: