4.     Vorstellungen vom Universum

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    Eine wirkliche mystische Erfahrung fĂŒhrt in die Einheit, die Non-DualitĂ€t. Das individuelle Menschsein wird klar als Illusion erkannt. Dies ist kein GefĂŒhl, sondern eine innere Gewissheit, dass nichts getrennt sein kann, ein tiefes Erfahren der Verbundenheit aller Wesen.
    Willigis JĂ€ger

Alle Konstanten sind Variable
Dies gilt sicher in bezug auf Liebe, GlĂŒck, BeziehungsqualitĂ€t und alles Menschliche.

Aber wie weit gilt das fĂŒr unsere Naturgesetze?
Hier möchte ich nur ganz kurz die Evolution der Erde skizzieren:

Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren

Entstehung der Erde als glĂŒhende Kugel. Die Erde rast seitdem mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 000 km/h durchs All. Davon merken wir nichts und wir haben die Illusion, Sonne und Mond bewegten sich um uns.

Vor etwa 3,9 Milliarden Jahren

Es bildet sich die Erdkruste um den glĂŒhenden Erdkern.
Die UratmosphÀre bestand aus Kohlendioxid, Wasserdampf, Methan, Stickstoff. Kein Sauerstoff!

Vor etwa 2,0 Milliarden Jahren

Erste Spuren von Sauerstoff in der AtmosphÀre.

Vor etwa 350 Millionen Jahren

Die derzeit bekannte AtmosphÀre mit konstant 21% Sauerstoff hat sich gebildet und hat seitdem eine konstante Zusammensetzung. Es entstehen Pflanzen und Tiere, wie wir sie kennen.

Vor etwa 300 - 150 Millionen  Jahren

PangÀa existierte als letzte zusammenhÀngende Landmasse, also als letzter globale Superkontinent der Erdgeschichte.
Dann drifteten die Teile durch die Kontinentaldrift bis heute auseinander.

Vor etwa 1 Million Jahren

Der Mensch - aufrechter Gang, Sprache - entwickelt sich.

Vor 100 000 Jahren

Das menschliche Gehirn ist so entwickelt, wie wir es heute noch nach etwa 4000 Generationen haben.

Vor 10 000 Jahren

Steinzeitmenschen

Von 1900 bis 2100

In den 200 Jahren des Industriezeitalters verbrennen wir alle fossilen Brennstoffe, die sich wÀhrend der letzten 350 Millionen Jahre gebildet hatten. Der in den 350 Millionen Jahren gebundene Kohlenstoff wird jetzt in diesen 200 Jahren als Kohlendioxid in der AtmosphÀre gespeichert. Durch KlimaverÀnderungen und den Anstieg des Meeresspiegels kann unermessliches menschliches Elend entstehen.

In 200 000 Jahre

Die radioaktive Strahlung unserer Atom-AbfÀlle wird abgeklungen sein.

In etwa 3 Milliarden Jahren

Die Sonne hat sich derart vergrĂ¶ĂŸert, dass auf der Erde Temperaturen von etwa 350 °C herrschen. Alles bekannte Leben ist so wie heute nicht mehr möglich, auch nicht die Spezies Mensch.

In etwa 6 Milliarden Jahren

Die Sonne ist zu einem Roten Riesen angeschwollen und verschlingt die Erde.

SpÀter

Die Sonne wird zu einem Weißen Zwerg in sich zusammenfallen.

    Der Mond
    Ohne den Mond gÀbe es kein Leben auf der Erde!
    Kurz nach der Entstehung der Erde hatte der Mond einen Abstand von etwa 20000km und ein Erdentag war etwa 5 stunden lang. Seitdem entfernte er sich jĂ€hrlich um 3,8, cm, bis er heute den Abstand von etwa 380000 km besitzt. Je weiter er sich entfernt, desto langsamer wird die Erdumdrehung, jĂ€hrlich verlĂ€ngert sich der Erdentag um 20 Millisekunden. Ende 2008 wurde unserer Zeit eine Schaltsekunde hinzugefĂŒgt.

    Die Erdachse hat heute eine Neigung von 23,5 Grad zur Ekliptik. Ihre Neigung pendelt im Laufe von jeweils 41000 Jahren regelmĂ€ĂŸig zwischen 22 und 25 Grad. Diese StabilitĂ€t verdankt sie dem großen und relativ nahen Mond. Ohne die stabilisierende Wirkung des Monds wĂŒrde die Erdachse zwischen 0 und 85 Grad schwanken.

    WĂ€re die Erdachse um 60 oder mehr Grad geneigt, versĂ€nken die tropischen Zonen in Schnee und Eis, die Polarregionen aber wĂŒrden sich auf bis zu 80 Grad Celsius aufheizen. In Mitteleuropa ginge die Sonne im Sommer bei Temperaturen von 60 Grad wĂ€hrend mehrerer Monate nicht unter. Im Winter herrschte hingegen monatelang sonnenlose Nacht bei frostigen minus 50 Grad. Ein Klima, das höher entwickeltes Leben unmöglich gemacht hĂ€tte.

    In etwa einer Milliarde Jahre wird sich seine Anziehungskraft so stark verringert haben, dass die Erdachse in derart lebensfeindliche Positionen kippen kann.


    Ein Beispiel, wie vertrauenswĂŒrdig Grenzwerte sind:
    Strahlengrenzwert pro Jahr
    1934: 30 rem
    1950: 15 rem
    1956:  5 rem
    1977: möglichst unter 5 rem
    1987:  1,5 rem

    Also: Alle angeblichen Konstanten sind in Wirklichkeit Variable.

    Oder die alte deutsche Weisheit: Das einzig BestÀndige ist der Wandel.

    Die Weisen wissen,
    dass eine höchste Intelligenz die Evolution leitet. Diese höchste Intelligenz hat allerdings völlig andere MaßstĂ€be als wir Menschen und ist von uns Menschen im Dualismus nicht verstehbar.
    Ein Ansatzpunkt fĂŒr dies VerstĂ€ndnis ist der Satz: Die Zeit wird’s lehren.
    Nur die Urenergie (= Gott) existiert unverĂ€nderlich. Dies ist die Erste Ursache fĂŒr alles Sichtbare und die derzeitigen Naturgesetze.

    Kreatonisten und Intelligent Design gegen Darwin:
    In USA tobt der Kampf zwischen diesen Gruppierungen.
    Aus Sicht des Webmasters sind die ernsthaften Forschungsergebnisse zur Evolution des Lebens unzweifelhaft: Die Weiterentwicklung der Arten geschah durch millionenfache Gen- und Chromosomen-Mutationen in den Jahrmillionen durch z.B. natĂŒrliche radioaktive Strahlung oder UV-Strahlung, von denen die meisten negativ dazu fĂŒhrten, dass das Lebewesen nicht lebensfĂ€hig war. Die eine oder andere Mutation fĂŒhrte aber zu einer besser an die Lebensbedingungen angepassten Spezies. Die Wissenschaftler meinen, die Mutationen seien zufĂ€llig entstanden. Der Weise weiss, dass es keinen Zufall gibt - der Grund auch fĂŒr die Mutationen war die Erste Ursache. Das Universum entfaltet sich von Moment zu Moment ohne Plan spontan auf optimale Weise dank seiner ihm innewohnenden höchsten Intelligenz und KreativitĂ€t.
    Wenn man das nicht glauben kann, so zeigt das, dass die eigene Vor-stellung vom AllmĂ€chtigen auf der eigenen Ego-Vorstellung von der BeschrĂ€nktheit Gottes beruht. Das Sein funktioniert ohne die FĂŒhrung durch unseren Verstand aufgrund der Ersten Ursache!
    Mehr dazu siehe auch bei “Freier Wille, FĂŒhrung und Erste Ursache “ und “Zufall” auf der Seite: Erleuchtung. 

    Einfluss der Bibel-Übersetzung
    Falls jemand glaubt, die Schöpfung sei in 7 Tagen entstanden, sollte man herausfinden, was ein ”Tag” fĂŒr Gott bedeutet: siehe 2.Petrus 3,8: .... daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag. Im Psalm 90, 4 lautet der Text aber etwas anders.
                   Die Weisen wissen, dass unser Zeitbegriff nur ein Konstrukt ist und die Zeit nicht wirklich existiert. Außerdem sollte man erst ĂŒberlegen, welche Übersetzung der Bibel man heranzieht - oder besser selbst AramĂ€isch lernen, um das Original lesen zu können. Falls Sie der Einfluss der Übersetzung interessiert, lesen Sie bitte die Übersetzungen des Vaterunsers auf der Seite “Vorstellungen von Gott”.

    Stellungnahme des Chefastronomen des Vatikans zu Intelligent Design
    29.3.2006
    Der Chef-Astronom des Vatikan, George Coyne, hat die Theorie des Intelligent Design als absurd und als Teil des religiösen Fundamentalismus kritisiert. Es sei falsch, die Bibel als Quelle vermeintlichen naturwissenschaftlichen Wissens zu verwenden, sagte der Jesuit der katholischen US-Nachrichtenagentur CNS am Dienstag (Ortszeit) in Washington. ........
    Kernbereich des christlichen Glaubens sei dagegen, die eigene von Gott geschenkte Beziehung zu Gott zu erfahren.
    Hinweis: Der Artikel ist sehr interessant. Sie finden ihn bei
    http://www.katholisch.de/2461_15329.htm

    In der Astrophysyik ist heute noch alles offen:
    Auf der Physiker-Tagung der DPG im MĂ€rz 2005 in Berlin mit 6500 Physikern wurden die derzeitigen Fragen zur Dunklen Energie oder Quintessenz diskutiert, der vielleicht fĂŒnften Kraft im Kosmos.
    Folgenden Satz von Prof. Wetterich finden Sie unter 
    http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca03-3/dunkle.html    
    Vielleicht noch spektakulÀrer ist, dass Quintessenz eine ZeitabhÀngigkeit der fundamentalen "Konstanten" vorhersagt.
    Weitere ErklÀrungen dazu siehe auch bei
    http://zeus.zeit.de/text/2001/16/200116_kosmos_xml .

    Das Wesen der Materie
     "Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses:
    es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eigene Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhĂ€lt. So mĂŒssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie."
    Max Planck,
    der Entdecker der Quantenmechanik und des Planckschen Wirkungsquantums, hielt im Jahr 1944 in Florenz einen Vortrag zum Thema "Das Wesen der Materie”.


    D
    ie Entstehung des Lebens auf der Erde mit dem Zufall erklĂ€ren heißt, von der Explosion einer Druckerei das Zustandekommen eines Lexikons zu erwarten.
    Edwin Conklin, Biologe

    Unser Verstand ist der Beweis fĂŒr den Humor Gottes
    Aldinger
     

     


    Dies ist keine Fun-Site.
    Diese Homepage entspricht einem Buch,
    fĂŒr dessen LektĂŒre man recht viel Zeit einplanen sollte.

    Leitmotiv:

    GĂŒte
    WÀre das LÀcheln nicht stÀrker als das ZÀhnefletschen
    und die GĂŒte nicht stĂ€rker als der Hass,
    dann gÀbe es die Menschheit sicher nicht mehr.
    Chr. Rueger

    FĂŒr die psychologischen und spirituellen Seiten gilt:

    Auf diesen Seiten gebe ich die Weisheitslehren von Menschen,
    die sich ĂŒberwiegend im egolosen, erleuchteten Zustand des Eins-Seins befinden,
    kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher intellektuell verstanden habe.
     
    Kraft macht keinen LĂ€rm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer

    Hinweis:
    Es geht um das ErspĂŒren von Prozessen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Jedes Wort steht also fĂŒr etwas Unnennbares - wie etwa, wenn jemand “sein Herz verschenkt”. Also versuchen Sie bitte zu spĂŒren, was jedes Wort und jeder Satz eigentlich beschreibn will
    und versuchen Sie vor allem, ES selbst zu erfahren - und das geht nur ohne Denken.
    Es geht um ganzheitliches, inneres Wissen, das in unserem Bauchzentrum-, Herzzentrum oder Geistzentrum (Intuition) erspĂŒrt werden kann und nicht um dualistisches Denken und mentale Konstrukte oder Begriffe.

    Wenn Sie jetzt bereits die Seite wegklicken wollen, so schildern Sie doch bitte rasch mal mit ihren Worten Ihr Lieblings-MusikstĂŒck. Auch das Gesicht Ihrer Mutter kann man nicht mit Worten beschreiben, aber man weiß es.
    Das ist die eigene, innere Gewissheit, die unnennbar ist.

    Sie können sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich per Email wenden. 

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